Ausgegraben: Programmierte Instruktion „Pflegemodelle“

Beim Kramen in meiner elektronischen Schublade bin ich auf eine Arbeit gestoßen, die ich 1997 im Rahmen der Weiterbildung zum Lehrer für Pflegeberufe gemeinsam mit Ralf Mattes erstellt hatte. Auch wenn es sich um eine Arbeit aus meiner „vorwissenschaftlichen Zeit“ handelt (heute würde ich sicherlich einiges anders aufarbeiten und einschätzen), wäre es zu schade, wenn sie gänzlich unbekannt bliebe. Deshalb stelle ich sie über die Seite Graue Literatur zum Download zur Verfügung.

Ralf Mattes und ich haben uns in dieser Arbeit mit dem kybernetisch-informationstheoretischen Didaktikmodell nach Helmar Frank und Felix von Cube auseinandergesetzt. Wir haben den Versuch unternommen, auf der Grundlage dieses Modells eine Programmierte Instruktion („Lernprogramm“) zu entwickeln, die als Eingreifprogramm eingesetzt werden könnte. Thematisch handelt es sich dabei um die Pflegemodelle von Roper, Logan und Thierney sowie von Orem (wobei ich an dieser Stelle nicht darauf eingehen möchte, ob  die beiden Konstrukte jeweils als Modell oder Theorie anzusehen sind). Seinerzeit (1997) hatten wir das Lernprogramm in zwei Krankenpflegeschulen erprobt. Die Erkenntnisse dieser Erprobung sind ebenfalls dargelegt.

Auf dem ersten internationalen Pflegetheoriekongress in Nürnberg, der im gleichen Jahr stattfand, hatten wir Gelegenheit, das entwickelte Lernprogramm in Rahmen einer Posterpräsentation vorzustellen.

Vielleicht ist die Arbeit für Lehrende von Interesse, die sich zum einen mit einem nicht mehr sonderlich beachteten Didaktikmodell befassen sowie zum anderen die Möglichkeit einer Programmierten Instruktion als Eingreifprogramm kennenlernen möchten. Über das Hinterlassen eigener Eindrücke mittels der Kommentarfunktion freue ich mich.

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