iPad

Mein iPad ist mir ein unentbehrlicher Begleiter geworden (inzwischen besitze ich die dritte Generation dieses Geräts). Kalender- und Aufgabenverwaltung, E-Mail-Bearbeitung, Dokumentlesen und -bearbeiten, Präsentationsvorführungen und andere Arbeiten – sie alle sind mir mit dem kleinen, handlichen Gerät möglich, ohne dass ich unendlich viele Papierdokumente und Geräte mit mir herumschleppen müsste.

Auf dieser Seite liste ich deshalb einige Applikationen und Ressourcen, die mir sehr behilflich beim Bewältigen der Arbeit und bei der Lebensunterstützung geworden sind.

Hilfreiche Applikationen (sog. Apps)

On Air

Wenn ich schon einmal den Fernseher anmachen möchte, dann will ich auch wissen, was denn nun aktuell gerade läuft. Mit dieser App habe ich das aktuelle (und zukünftige) Fernsehprogramm auf einem Blick zur Hand. In einer Zeitübersicht (Spalten) werden mir in den Zeilen die Sendungen der einzelnen Sender angezeigt (Raster-Darstellung). Mit einem Tipp auf einen Eintrag bekomme ich eine Inhaltsübersicht; im besten Fall wird sogar der Trailer eines Kinofilms angezeigt. Wenn ich möchte, kann ich auch die Anmerkungen von Usern aus Facebook und Twitter angezeigt bekommen. Eigene redaktionelle Empfehlungen für den Tag ergänzen das Angebot. Für eine kostenlose App ist dieser Funktionsumfang wirklich großartig.

Facebook

Ich nutze Facebook jeden Tag. Nachdem ich festgestellt habe, dass die Nutzung über den Webbrowser eher unerfreulich ist (Bilder oder Videoabbildungen überlagern den Text, eigene Bilder vom iPad und Informationen über aktuelle Aufenthaltsorte sind nicht hochladbar) erfreut mich die Facebook-App. Zwar wird – trotz gegenteiliger Bekundungen – meine Chronik nicht so angezeigt, wie sie auf dem Computer dargestellt wird – dies ist verschmerzbar. Aber ich habe (noch?) eine werbefreie Umgebung, auf der ich die essentiellen Informationen abrufen und einstellen kann. Insofern ist es mit der App kein Problem, beispielsweise ein aktuelles Bild von meinem wachsenden Gemüse im Gemüsegarten hochzuladen und zu kommentieren.

Osfoora

Twitter ist mein täglicher Begleiter für Informationen aus den Bereichen, die mich interessieren. Osfoora bietet mir eigentlich einen besseren Überblick und mehr Funktionen, als es die Weboberfläche leisten kann. Sehr schön finde ich die Funktion, einen kommentierten Retweet zu erstellen (“Kommentar RT: @user Originaltext). Auch die Möglichkeit, auf einem Blick über Erwähnungen informiert zu werden, schätze ich sehr. Bei neu eingehenden Tweets ertönt ein Vogelgezwitscher. Das finde ich schön, aber ich glaube, mein Kollege wird es besser finden, wenn ich diesen Ton allmählich abschalte…

Funcard

Die gute, alte Postkarte erlebt mit dieser App ein Revival. Ich liebe es, die Fotos von den Treffen unseres Kochclubs oder unserer Weinprobenrunde in einer Postkarte zu verewigen und allen Teilnehmern zuzusenden. Die Bedienerführung ist sehr einfach (besser übrigens als über die parallele Möglichkeit über den Webbrowser); Fotos aus dem iPad können problemlos eingefügt und verändert werden. Und der Preis ist sehr fair. Die knapp zwei Euro pro Postkarte sind sinnvoll ausgegeben. Die selbst erstellte Postkarte mit Bildern (Fotos und selbst gemalten Dingen) und individuellen Texten wird meiner Erfahrung nach in sehr guter Qualität ausgedruckt und mit einer richtigen Briefmarke versehen an die Empfänger zugestellt. Die Funcard-App stellt somit eine sehr schöne Brücke zwischen virtueller und realer Welt dar!

Notes Plus

Der Notizblock ist für mich inzwischen mehr oder weniger ausgestorben. Wenn ich mir in Besprechungen Notizen mache, tue ich dies mit dieser App und meinem speziellen Stift von Just Mobile. Die App ermöglicht handschriftliche Einträge. Sie weist eine gute Hierarchisierung von erstellbaren Notizbüchern und Seiten auf. Meine handschriftlichen Notizen und Abbildungen kann ich darüber hinaus als PDF-Datei an meine Dropbox senden. So kann ich sie auch auf anderen Computern aufrufen und beispielsweise in OneNote als Datei einbinden. Meine Liebe zum grafischen Darstellen kann ich dort wirklich ausleben, da ich mit dem speziellen Stift Abbildungen erstellen kann. Die abgespeicherte Datei hilft mir so, bei Seminarveranstaltungen das Tafelbild zu gesetalten.

iOutBank

Auch wenn ich den Blick auf mein Girokonto nicht immer liebe (vor allem zum Monatsende), hilft mir diese App, den Überblick über meine Finanzen zu behalten. Ich kann getätigte Buchungen einsehen und neue vornehmen. Nicht nur mein normales Girokonto kann ich damit überschauen, sondern z.B. auch mein Paypal-Konto. Getätigte Terminüberweisungen werden mir einige Tage im voraus angekündigt, so dass ich mich darauf einstellen kann. Die App benutze ich auf meinem iPad lieber als die Online-Version des Internet-Bankings im Webbrowser. Alles wirkt sehr übersichtlich und aufgeräumt. Das einzige Manko ist, dass ich keine Umbuchungen vornehmen kann (z.B. vom Sparkonto auf das Girokonto). Nichtsdestotrotz kann ich diese App nur empfehlen für die mobile Finanzübersicht.

HRS

Ob privat oder geschäftlich – Übernachten an anderen Orten ist immer wieder einmal notwendig. HRS bietet ein sehr gutes Portal, um eine adäquate Übernachtungsmöglichkeit zu finden. Ich bin nur in sehr wenigen Fällen enttäuscht gewesen hinsichtlich der Übereinstimmung zwischen Hotelbeschreibung und Hotelwirklichkeit. Die App ermöglicht es, die getätigten Buchungen besser zu verfolgen. Die Hoteldaten werden standardmäßig im eigenen Adressbuch gespeichert, was die Suche nach der Telefonnummer für eventuelle Rückfragen und Informationen über Verspätungen erleichtert. In der App wird darüber hinaus bei der Hotelsuche gleich eine Karte der jeweiligen Stadt angezeigt, in der die verfügbaren Hotels verortet sind. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei Problemen mit der App der Service sehr gut und sehr schnell ist. Insofern buche ich lieber über die App als über den normalen Webbrowser am Computer.

Internet Radio Box

Zwischendurch Radio hören ist schon eine feine Sache. Aber es sind dann doch nicht die gängigen Radiosender, die ich gerne höre. Sowohl das ESC-Radio als auch Gaybow Radio oder ByteFM sind Radiosender, die ausschließlich über das Internet zu hören sind. Und da bietet sich diese App in besonderem Maße an. Sie arbeitet zuverlässig und ermöglicht darüber hinaus, einzelne Sendungsabschnitte aufzuzeichnen. Gekoppelt mit einem entsprechenden Bluetooth-Lautsprecher entsteht ein guter Musiksound zum Genießen.

Pocket Informant HD

Nach längerem Suchen habe ich einen sehr guten Ersatz für den etwas starren und funktionsarmen iPad-Kalender gefunden. Ich suchte vor allem eine Kalenderapplikation, die nicht nur die Termine sondern auch gleichzeitig die Aufgaben verwaltet. Der Pocket Informant bewältigt dies hervorragend. Die Gestaltung ist dabei sehr freundlich und kommt in Anlehnung an ein Ringbuch daher. Sechs Darstellungsrubriken weist das Programm inzwischen in seiner neuesten Version auf. Unter der Lasche “Heute” erhalte ich einen grafischen Überblick über die heutigen Termine; rechts daneben finde ich eine Auflistung dieser Termine in schriftlicher Form sowie die aktuell und überfällig zu erledigenden Aufgaben. Die zweite Lasche bietet eine flexible Darstellung mehrerer Tage, wobei ich mit Fingergesten die Anzahl der anzuzeigenden Tage verändern kann. Ich habe immer eine ganze Woche im Blick. Durch intuitives Verschieben nach links oder rechts bekomme ich die vorherigen oder folgenden Tage angezeigt. Die Termine können mit Symbolen versehen werden, was mir als visuell orientierten Menschen sehr hilft. Einziger Nachteil im Vergleich zum iPad-eigenen Kalender ist der Umstand, dass zwei Termine im gleichen Uhrzeitbereich nebeneinander und nicht überlappend dargestellt werden. Die Ansicht bietet auch die Möglichkeit, einen ein- und ausblendbaren Jahreskalender am linken Rand anzeigen zu lassen. So kann ich schnell zu Zeitpunkten springen, die mehrere Monate in der Zukunft liegen. Die Darstellung einer ganzen Woche in Form einer Auflistung sowie eines Monats ist ebenfalls möglich. Die dritte Lasche “Aufgaben” letztlich listet alle angelegten Aufgaben nach dem Zeitpunkt ihrer Fälligkeit (oder einem der vielen anderen angelegten Kriterien). Die Dringlichkeit sowie der eingetragene Kontext jeder Aufgabe wird visuell unter der Bezeichnung dargestellt. Mit der vierten Lasche kann ich schriftliche und verbale Notizen verfassen und nachverfolgen. In der fünften Lasche werden alle im iPad hinterlegten Kontakte angezeigt. Sie kann ich auch einzelnen Terminen zuweisen, so dass ich sofort die passenden Kontaktinformationen zur Hand habe. Die sechste Lasche beinhaltet diverse Anpassungsmöglichkeiten hinsichtlich Einstellungen und der Synchronisierung. Nachdem ich diese zunächst mit meinem Outlook-Programm vornahm (wofür ich allerdings ein extra Tool erwerben und installieren musste,  was aber zum einen zunächst getestet werden konnte und zum anderen mit 5 Euro nicht teuer ist), habe ich mich inzwischen für den Google-Kalender entschieden. Mit der aktuellen Version des Pocket Informant kann ich nun auch meine Aufgaben mit den Google Tasks synchronisieren. Somit habe ich zum einen immer ein sicheres Backup in der “Cloud” und zum anderen die Möglichkeit, meine Termine auch in Outlookanwendungen auf anderen Rechnern anzuzeigen. Fazit: Der Pocket Informant erleichtert mir mein Termin- und Aufgabenmanagement erheblich durch seine Funktionalität, grafische Aufbereitung und Bedienerfreundlichkeit. Und die Entwickler sind sehr engagiert hinsichtlich Support und Weiterentwicklung.

Dropbox

Da erstelle ich eine Präsentation am Computer im Büro, zu Hause möchte ich noch etwas ändern und unterwegs fällt eine weitere Änderung ein, die ich noch schnell mit dem iPad einarbeiten will. Und dann will ich die letztlich endgültige Datei mit dem iPad vorführen. Oder ich entdecke bei einer Internetrecherche auf der Arbeit ein interessantes PDF-Dokument. Unterwegs möchte ich es gerne auf dem iPad lesen. Weitere Beispiele ließen sich aufzählen, um das Synchronisierungsproblem darzustellen, das beim Arbeiten mit mehreren Geräten entsteht. Mit der Dropbox habe ich nun eine Lösung gefunden, die mich äußerst zufrieden stellt. Die Applikation, die ich auf meinen Windows-PCs und auf meinem iPad nutze, erstellt auf den PCs einen Ordner, in dem ich unterteilt in diversen Unterordnern alle möglichen Dokumente speichern kann. Diese liegen lokal auf der Festplatte vor und werden automatisch mit meinem Dropbox-Verzeichnis im Internet synchronisiert. So kann ich von verschiedenen Computern aus – und eben auch mit meinem iPad – auf die “richtige” Dateiversion zugreifen; es gibt nämlich nur noch eine: die aktuelle. Mit der kostenlosen Speicherkapazität von 2 GB habe ich erstmal ausreichend Platz. Und auf dem iPad kann ich bestimmen, mit welcher anderen App ich die Datei öffnen möchte. So kann ich eine Powerpointpräsentation mit Keynote öffnen, um sie mit einem Beamer vorzuführen. Oder eine PDF-Datei schaue ich mit dem GoodReader an, weil der einfach die komfortabelste Anzeigeapp darstellt. Und es scheint, dass die Sicherheitsbestimmungen auch sehr zuverlässig und hochwertig sind, so dass nicht Hans und Franz an meine Dateien kommen. Fazit: Sehr zu empfehlen.

Dictamus

Eine Applikation, die nicht nur einfach Diktate aufnimmt. Vielmehr ist sie überaus nützlich, um Einzelinterviews oder Gruppeninterviews bzw. -diskussionen aufzunehmen. Die Aufnahmequalität ist überaus gut. Selbst in der Mitte eines großen Tisches platziert werden die Sprechbeiträge der um diesen Tisch herum sitzenden Menschen in gut hörbarer Qualität aufgenommen. Die aufgenommenen Sprachbeiträge können auf einfache Weise als Audiodatei exportiert werden. Diese Applikation ist ihren Preis (7,99 Euro) wirklich wert.

GoodReader for iPad

Die für mich wesentlichste Applikation ist dieses Programm zum Betrachten von PDF-Dateien und Dateien anderer Formate. Ich habe beruflich sehr viel mit PDF-Dokumenten zu tun. Auf dem iPad kann ich sie sehr gut lesen, da das Display eine vollständige DIN A4-Seite lesbar anzeigt. In der aktuellen Version ist es sogar möglich, eigene Anmerkungen einzufügen, Textstellen zu markieren und Linien oder Formen einzufügen, die dann auch in anderen PDF-Betrachtungsprogrammen auf anderen Computern angezeigt werden (dafür habe ich mir inzwischen auch einen speziellen Stift angelegt, der präziser markiert als es meine Finger können). Und die zweitwichtigste Funktion stellt für mich die Möglichkeit dar, die Dateien in Ordnern zu organisieren. So habe ich schnell einen Überblick über meine gespeicherten Dateien. Bei Veranstaltungen kann ich sie schnell finden und über einen Beamer präsentieren. Darüber hinaus kann ich einzelne Ordner mit Ordnern meines Dropbox-Accounts (siehe oben) synchronisieren. Somit habe ich insbesondere alle meine PDF-Dateien mitsamt der angefertigten Anmerkungen immer sofort zur Hand. Der GoodReader ist also ein Lese-, Bearbeitungs- und Präsentierprogramm und damit für alle Situationen gewappnet. Und das zu einem super günstigen Preis!

Reeder for iPad

Das Lesen von Blogs ist für mich fast wie Zeitungslesen. Interessante Neuigkeiten und Kommentare von Lesern stellen eine interessante Informations- und auch Unterhaltungsquelle dar. Der Reeder listet meine via Google Reader abonnierten Blogs in einer ähnlich strukturierten Weise wie die Fotoapplikation des iPads dar. Mittels eines schnellen Antippen kann ich auch die originale Webseite im integrierten Webbrowser anzeigen lassen und Kommentare hinterlassen. Durch die Strukturierung kann ich mir auch rasch die neuen Einträge anzeigen lassen oder die als besonders interessant markierten Beiträge. Der Reeder ist ein zuverlässiges Programm mit sehr guter intuitiv zu benutzender Oberfläche. Ich benutze es täglich und gerne.

Keynote

Mit dieser Applikation aus der Apple-eigenen Office-Softwarereihe kann ich auf relativ angenehme Art und Weise meine Powerpoint-Präsentationen importieren und über das Beamer-Connector-Kabel vorführen. Zwar muss ich dabei einige importbedingten Restriktionen beachten. Zum Beispiel sind nicht alle auf meinem Computer vorhandenen Schriften auf dem iPad vorhanden. Auch werden die importierten Tabellen nicht immer so dargestellt, wie ich sie in Powerpoint erstellt habe. Aber ich kann die Schriftart beim Erstellen der Präsentation auf meinem Computer berücksichtigen und die Tabellen oder andere Form-Elemente nach dem Importieren präsentierfreundlich in Keynote bearbeiten. Das ist inzwischen schnell geschehen. Das Resultat ist es allemal wert: Ich muss nicht mehr mein relatives schweres Notebook für Präsentationen transportieren. Keynote ist in diesem Sinne unentbehrlich für mich geworden.

WeatherPro for iPad

Als Radfahrer ist es für mich sehr wichtig, die bevorstehende Wetterlage einschätzen zu können. Mit WeatherPro ist dies sehr gut möglich. Es werden die verschiedensten Wetterwerte der nächsten sieben Tage angezeigt (u.a. vorhergesagte und gefühlte Temperatur, Sonnenscheindauer, Windstärke, Regenmenge). Die dabei verwendete Grafik ist sehr übersichtlich. Es ist auch sehr schnell möglich, nach Orten zu suchen, deren Wetterwerte einen interessieren. Und das Wichtigste: Die Vorhersagen zu den einzelnen Uhrzeiten sind erfahrungsgemäß recht präzise. Die Applikation ist ihr Geld wirklich wert!

Ressourcen für das iPad

Süddeutsche Zeitung

Diese Zeitung ist eine wirkliche Neuentdeckung für mich gewesen. Sowohl hinsichtlich politischer als auch gesellschaftlich relevanter Themen. Die Meinungsseite lasse ich keinen Tag aus, da sie sehr vielfältig und heterogen ausfällt. Nebenbei erfahre ich auch noch aktuelle Aspekte aus Bayern und erkenne manchmal, warum dort die Uhren anders gehen als im Rest der Republik. Die Süddeutsche Zeitung ist eine gute Ergänzung zur taz; sie informiert und unterhält auf eine sehr angenehme Art und Weise, während ich meine Frühstücksbrötchen esse. Die Menüführung ist überaus intuitiv. Alles, was in der gedruckten Ausgabe auf einer Seite erscheint, wird dort auch auf einer Seite aufgeführt. Ein Fingertipp führt zum Artikel, ein Fingertipp auf den Pfeil oben rechts führt zur Seitenübersicht zurück. Mit jedem Wisch nach links sehe ich eine neue Seitenübersicht. Alles sehr einfach und übersichtlich. Und das Beste: Immer wieder sind Videos oder interaktive Grafiken eingebunden, die einen Sachverhalt erläutern. Vom Frühstückstisch nicht mehr wegzudenken!

Die Zeit

Man benötigt Zeit, um Die Zeit zu lesen. Ich finde sie nicht immer. Aber wenn, dann bin ich immer wieder beeindruckt. Diese Wochenzeitung hat es raus, eine gute Mischung zwischen Information und Unterhaltung zu bieten. Und beides auf einem sehr hohen Niveau. Diese alte Lady der deutschen Presselandschaft hat die Faltencreme intensiv genutzt und weist sich mit dieser App als aktuelle und moderne Wochenschrift aus. Die Benutzerführung ist intuitiv gestaltet, der Schriftsatz erscheint sehr angenehm für das Auge. Die Querverknüpfungen zwischen den Artikeln zu einem Thema (Dossier) ist immer gut gelungen.

Gesetze im Internet

Ich brauche sie immer wieder – Gesetze. Für meine Arbeit muss ich immer wieder mal nachschauen, was in diesem oder jenem Gesetz genau formuliert wird. Diese Applikation hilft mir dabei sehr. Alle Gesetze, die über das Bundesministerium für Justiz verfügbar sind, werden hier zugänglich gemacht. Sie werden alphabetisch gelistet und können auf einfache Weise gesucht werden. Eine Favoritenfunktion ermöglicht den schnellen Zugriff auf häufig gebrauchte Gesetzestexte. Die einzelnen Paragraphen werden jeweils auf einer Seite angezeigt und können entweder über eine Inhaltsübersicht oder durch Antippen eines “Weiter”-Pfeils angezeigt werden. Das Ganze kommt schlicht und einfach daher (im Gegensatz zu den Inhalten der Gesetzestexte…) und ist für mich deshalb eine unentbehrliche Hilfe bei Besprechungen oder beim Recherchieren geworden.

taz

Die Tageszeitung auf dem iPad! Seit 1986 lese ich die taz. Inzwischen komme ich nicht mehr täglich dazu, die Zeitung ausführlich zu lesen. Da ist es schade, wenn die bezahlte Printausgabe nahezu ungelesen im Altpapierkorb verschwindet. Mit dem speziellen Digiabo für das iPad zahle ich nur zehn Euro im Monat (bzw. 20 Euro zum optionalen politischen Preis) und kann die taz wann ich will über den GoodReader (siehe oben) herunterladen und lesen. Was ich dabei sehr schön finde ist die Möglichkeit, auch die Regionalausgaben zu lesen. Als Mensch, der zwölf Jahre in Hamburg gelebt hat, interessiert mich die Situation im Norddeutschen immer noch sehr und das Digiabo bietet mir die Möglichkeit, detailliertere Informationen über die Situation dort zu bekommen. Die Autoren der taz schreiben halt auch noch immer über Dinge, die man sonst nicht oder nur marginal zu lesen bekommt.