Der Fachkräftebedarf im Gesundheitswesen ist ja dank einer neuen Studie in der vergangenen Woche in aller Munde gewesen bzw. in allen möglichen Zeitungen aufgetaucht. Die von der Wirtschaftsberatungsfirma PriceWaterhouseCoopers veröffentlichte Prognose zum Fachkräftemangel im stationären und ambulanten Bereich basiert auf öffentlich zugänglichen statistischen Zahlenwerken. Weiterlesen
Kulturbegriff und empirische Pflegeforschung
Es ist schade, wenn Texte in der Schublade verschwinden, in deren Erarbeitung viel Arbeit und Enthusiasmus gesteckt wurde. Einer Arbeit, die ich im Jahr 2007 im Rahmen des Masterstudiengangs Pflegewissenschaft in Vallendar gemeinsam mit Annette Lauber verfasst habe, soll dieses Schicksal auf jeden Fall erspart bleiben.
Kulturspezifische Pflege, kultursensible Pflege, transkulturelle Pflege und interkulturelle Pflege sind vielfältig gebrauchte Begriffe in der Pflegeliteratur. Weiterlesen
Vom Newton-Wunsch über den Papierkalender zum iPad
Seit einem guten Vierteljahr nutze ich nun ein iPad. Das in der Werbung als revolutionär beworbene Gerät ist für mich tatsächlich ein solches geworden.
Schon in den neunziger Jahren wollte ich eigentlich einen Apple Newton besitzen. Leider fehlte mir damals das Geld dazu. Und der Newton hat sich aufgrund von augenscheinlichen Anwendungsschwächen auch nicht durchgesetzt. Für einige Zeit benutzte ich damals einen Casiopeia Palmsizecomputer. Aber der war mir zu klein, so dass ich wieder zum papiernen Organizer zurückgriff – im DIN A5-Format. Mit dem iPad wurde der ersetzt. Und das iPad ersetzte auch vieles andere. So führe ich nicht nur meinen Kalender mit dem iPad sondern verwalte auch meine Kontakte damit. PDF-Dateien und eBooks lese ich mit dem Gerät. Die Wetterprognosen rufe ich damit ab. Facebook, Twitter, Xing und Blogs werden darüber gecheckt. Notizen und Textfragmente werden auf dem iPad verfasst und Blogs werden darauf gelesen und kommentiert. Das Online-Banking findet fast nur noch auf dem iPad statt. Meine E-Mails werden fast nur noch über das iPad gelesen und beantwortet wie auch Internetseiten meistens über das Gerät aufgerufen werden. Es ist halt überall dabei: Auf dem Sofa, am Küchentisch, in der Bahn und Straßenbahn, in der Cafeteria – und manchmal auch auf dem stillen Ort. Ich lese die Tageszeitung auf dem iPad oder die gerade notwendige Fachliteratur. Ich höre entspannende Musik oder schaue mir Videos und Fotografien darauf an.
Kurzum ist dieses Gerät zu einem alltäglichen Begleiter geworden, dass den Computer zwar nicht ganz ersetzt aber doch viele schreibtischunabhängigen Anwendungen ermöglicht.
Auf einer eigenen Seite möchte ich das iPad würdigen und Applikationen bzw. Ressourcen, die für mich relevant sind, erwähnen. Der Anfang ist nun gemacht. Es werden weitere Einträge auf der Seite folgen.
Neuer Lehrauftrag: Schulpädagogik
Nachdem ich im letzten Jahr einige Lehrveranstaltungen zur Pflegebildungsforschung gestalten konnte und auch hier und da an der Katholischen Hochschule NRW Studierenden etwas nahebringen konnte, habe ich nun einen umfangreicheren Lehrauftrag erhalten. Im Wintersemester 2010/2011 gestalte ich das Modul zum Thema Schulpädagogik. Mit vier Semesterwochenstunden ist dies ein nicht unwesentliches Modul im Rahmen des Masterstudiengangs „LehrerInnen Pflege und Gesundheit“.
Neben einer Einführung in die Struktur der erziehungswissenschaftlichen Teildisziplin Schulpädagogik und ihrer Entwicklung werde ich vor allem Wert darauf legen, für Pflegebildungseinrichtungen relevante Themenstellungen zu bearbeiten. Dabei folge ich den drei Schwerpunkten der Schulpädagogik und thematisiere die Schule als System, die sie bedingenden Lehrplan-Rahmenbedingungen und das Handeln im Unterricht im Kontext des Systems Schule. Die gesundheitsfördernde Schule, die Einführung von klassenraumübergreifenden Unterrichtsverfahren und die Lernenden als sich bildende Menschen stellen dabei einige der zu bearbeitenden Themen dar.
Ich bin sehr gespannt, wie sich die doch recht intensive Zeit mit den Studierenden gestalten wird. Es ist für mich ein gemeinsames Sich-auf-den-Weg-machen.