Schminken, das unbekannte Terrain

Es begann mit dem Einzug der nahezu täglichen Videokonferenzen: Sich selbst im Videobild anschauen. Bis dahin schaute ich lediglich morgens und abends in den Spiegel. Ich dachte, ich kenne das Aussehen meines Gesichtes. Die kontinuierliche Konfrontation mit dem Bild von mir im Videofenster zeigte mir aber, dass ich es nur wenig kenne. Ich war mir meines Gesichtes eigentlich gar nicht wirklich differenziert bewusst. Jetzt aber erkannte ich die kleinen und großen roten Flecken, die Unvollständigkeit meiner Augenbrauen, die Unebenheiten in der Gesichtshaut, die schönen aber betonungswürdigen Augen. Und ich stellte fest: So fühle ich mich nicht wohl, wenn ich mit anderen zusammen bin - online oder offline.

Also machte ich mich auf, ein für mich unbekanntes Terrain zu entdecken, um mich wieder wohlzufühlen. Seitdem schminke ich mich in einer alltagstauglichen Weise. Für einen Mann ist dies (immer noch) etwas Ungewöhnliches - zumindest erscheint mir dies so.

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Jetzt bin ich Podcaster

Seit das Internet auch in Deutschland Einzug gehalten hatte, bin ich damit irgendwie verhandelt. Ich habe den Eindruck, dass all meine bisherigen Erfahrungen mit dem Veröffentlichen im und das Nutzen des Internets mich auf das…

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Vom "iPad only" zum "sowohl als auch"

Vor rund einem Jahr habe ich angefangen, meine Computernutzung primär auf mein iPad Pro zu beschränken. Ich habe also das begonnen, was landläufig unter dem Kürzel iPad only firmiert. Damit startete ich nicht nur eine Arbeitsweise, sondern gleichzeitig auch eine Art Überzeugung: Fokussierung auf das Wesentliche unter Nutzung eines einzigen Computer-Gerätes. Nach einem Jahr ziehe ich Bilanz und stelle fest, dass für meine produktiven Zwecke das iPad grundsätzlich ausreicht. Dies jedoch nur, wenn ich bereit bin, so manche Arbeitsprozesse auf die Einfachheit der Funktionen von Apps zu reduzieren und im Datei-Handling mit vielschrittigen, oftmals umständlichen Vorgehensweisen zu leben. Diese Bereitschaft ist bei mir inzwischen nicht mehr im notwendigen Maße vorhanden.

 

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Lehrvideos produzieren mit iPhone und iPad

Eine Pandemie verändert den Alltag. Es ist nicht mehr möglich, an der Hochschule zu arbeiten, geschweige denn, dort Lehrveranstaltungen durchzuführen. Das bedeutet für mich als Hochschullehrer, alternative Wege zu entwickeln, damit die Studierenden sich adäquat mit den wissenschaftlichen Gegenständen auseinandersetzen können, die ich in meinen Modulen für dieses Semester vorgesehen habe. Die Aufforderung zur Lektüre von ausgewählten und bereitgestellten Texten ergänze ich um Videos, in denen ich zur Sache Erläuterungen gebe. Diese Videos nenne ich jetzt mal Lehrvideos. Das erfordert nun die Produktion solcher Lehrvideos, die zunächst einen eher improvisierten, hemdsärmeligen Charakter haben mögen. Trotz allem bin ich froh, dass ich inzwischen ein technisches Equipment besitze (und momentan besonders wichtig: zuhause besitze), so dass ich diese Produktion vornehmen kann. Mein iPad Pro ist mir dabei ein besonders wichtiges Werkzeug. Es zeigt sich wieder: Der Weg #ipadonly ist ohne Kompromisse gehbar. Hier berichte ich über mein technisches Setup und mein bisheriges Vorgehen.

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Vom Papier zur Datei: Mein Umgang mit eingehenden Papieren

Der Weg zum papierlosen Büro ist ein langwieriger, verschlungener und steiniger Pfad. Wenn ich mir anschaue, wie ich in meinem Büro an der Hochschule und in meiner Wohnung mit dem stetigen Papierfluss umgehe, würde ich mich zumindest auf dem Weg zum papierarmen Arbeiten sehen. Ich versuche jedenfalls, die tägliche Papierflut deutlich zu reduzieren. Dies gelingt mir einerseits dadurch, dass ich erst gar kein Papier verwende, z.B. für das Verfassen von Notizen, Mitschriften und Nachrichten. Andererseits wird Papier, das mich beispielsweise in Form von Skripten, Formularen oder Briefen erreicht, digitalisiert und die physische Form - wenn rechtlich möglich - vernichtet. Mein iPad Pro hilft mir im Verbund mit Apps und Clouddiensten dabei ungemein.

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Arbeitsmodus Besprechungen: paperless und ipadonly

Wenn Menschen miteinander arbeiten, geht es nicht ohne sie: Die Besprechungen. Arbeit will geplant, organisiert, reflektiert und überdacht werden. Pläne sind zu entwickeln und weiterzuentwickeln. Dafür wird das gemeinsame Miteinander-Sprechen benötigt. Wenn ich in Besprechungen hineingehe, geschieht das - zumindest von meiner Seite aus - ohne Unterlagen, die ich in Papierform mitbrächte. Und ich gehe auch aus Besprechungen ohne Papier wieder heraus. Das alles funktioniert sehr gut mit dem iPad - und auch ohne die Notwendigkeit, hinterher auf einem anderen Computer irgendetwas nachbearbeiten zu müssen. Eben: iPad only. Wie ich meine Arbeit rund um Besprechungen mit dem iPad organisiere, darum soll es in diesem Beitrag gehen.

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