Archiv der Kategorie: Unterwegs

DGfE-Kongress: Inspiration und Begegnungen

In diesem Jahr habe ich endlich wieder einmal die Möglichkeit, an mehreren Konferenzen und Kongressen teilzunehmen, die für mich wichtig sind – in fachlicher Hinsicht aber auch hinsichtlich der Möglichkeit, (Fach-) KollegInnen zu begegnen.

Im März konnte ich am 30. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) teilnehmen (Titelfoto zeigt Eröffnung in der großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München). Für mich relevant war insbesondere die bildungskritische Auseinandersetzung mit Digitalisierung/KI (Stichworte Cyberlibertarismus, Authoritarian EdTech, Innovationsgeschwindigkeit), Lehrendenhabitus und die Gespräche rund um das Fachportal Bildung. Besonders schön und inspirierend waren aber die Begegnung mit KollegInnen aus der (Pflege)Bildungslandschaft.

Konkrete Anregungen gab mir die Tagung für mein Vorhaben, den KI-Roboter „Reachy Mini“ in der Hochschullehre einzusetzen – bzw. zu erkunden, was möglich ist und wo sich Grenzen zeigen. Hier bin ich insbesondere durch den Vortrag von Ilka Koppel zur „Innovationsgeschwindigkeit in der Erwachsenenbildung“ inspiriert worden sowie durch den Vortrag von Felicitas Macgilchrist zur „Pädagogik zwischen Cyberlibertarismus und radikaler Demokratie“. Die dadurch angestoßenen Denkvorgänge haben bei mir gerade erst begonnen und ich bin gespannt, wie sie sich mit der Erkundung des Roboter-Einsatzes entwickeln werden.

Aufgaben geregelt bekommen: Das iPad als Zentrale des Organisiertseins

Es gibt viel zu tun. Das merke ich jeden Tag an der Hochschule, zuhause und unterwegs. Dinge, die zu erledigen sind und Dinge, an die zu denken ist, zirkulieren in meinem Geist und verlangen in unterschiedlichem Maß Aufmerksamkeit. Längst ist mir klar geworden, dass das Anfertigen von abzuarbeitenden To Do-Listen eine völlig unzulängliche Umgangsweise darstellt, um diesen Dingen und den sich aufdrängenden Gedanken Herr zu werden. Nachdem mir nun auch im Urlaub die Arbeit hinterherläuft merke ich, dass ich etwas ändern muss, um all diese zu erledigenden Dinge aus meinem Kopf und meinem Geist zu bekommen.

Schon seit längerem begegnet mir an unterschiedlichen Stellen das Verfahren Getting Things Done (GTD) von David Allen. Jetzt habe ich meine Abwesenheitsurlaubswoche in Kiel genutzt, mich mit seiner Idee näher zu befassen als lediglich vermittelt durch YouTube-Videos und Blogeinträge. Dazu habe ich mir sein Buch Wie ich die Dinge geregelt kriege als E-Book gekauft, mit dem ich mich seit den letzten Tagen nun vertieft beschäftige.

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