Schlagwort-Archiv: Konferenzen

DGfE-Kongress: Inspiration und Begegnungen

In diesem Jahr habe ich endlich wieder einmal die Möglichkeit, an mehreren Konferenzen und Kongressen teilzunehmen, die für mich wichtig sind – in fachlicher Hinsicht aber auch hinsichtlich der Möglichkeit, (Fach-) KollegInnen zu begegnen.

Im März konnte ich am 30. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) teilnehmen (Titelfoto zeigt Eröffnung in der großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München). Für mich relevant war insbesondere die bildungskritische Auseinandersetzung mit Digitalisierung/KI (Stichworte Cyberlibertarismus, Authoritarian EdTech, Innovationsgeschwindigkeit), Lehrendenhabitus und die Gespräche rund um das Fachportal Bildung. Besonders schön und inspirierend waren aber die Begegnung mit KollegInnen aus der (Pflege)Bildungslandschaft.

Konkrete Anregungen gab mir die Tagung für mein Vorhaben, den KI-Roboter „Reachy Mini“ in der Hochschullehre einzusetzen – bzw. zu erkunden, was möglich ist und wo sich Grenzen zeigen. Hier bin ich insbesondere durch den Vortrag von Ilka Koppel zur „Innovationsgeschwindigkeit in der Erwachsenenbildung“ inspiriert worden sowie durch den Vortrag von Felicitas Macgilchrist zur „Pädagogik zwischen Cyberlibertarismus und radikaler Demokratie“. Die dadurch angestoßenen Denkvorgänge haben bei mir gerade erst begonnen und ich bin gespannt, wie sie sich mit der Erkundung des Roboter-Einsatzes entwickeln werden.

Videokonferenzen als Multitasking-Killer auf dem iPad

Homeoffice und #stayathome – diese Begriffe prägen momentan den Alltag. Im Bildungsbereich ist darüber hinaus auch gerne die Rede vom Distance Learning. Mit diesen Begriffen verbunden ist der Umstand, dass sich die Menschen nicht mehr (so einfach) im realen Raum begegnen können. Das Bedürfnis nach Kommunikation kann in dieser Situation durch die auf Sprache fokussierte Telefonie nicht mehr angemessen befriedigt werden. Der Bedarf am Bild wird deutlich. Deshalb scheinen momentan Videokonferenzen das Medium der Wahl zu sein, wenn es gilt, dass Menschen zusammenkommen, miteinander sprechen und arbeiten. Diese Orte des gemeinsamen, zeitgleichen Erscheinens auf einem Bildschirm werden inzwischen auch vielfach als Webkonferenzen bezeichnet. Mit dem iPad ist die Teilnahme an solchen Konferenzen natürlich möglich – allerdings teilweise verbunden mit ein paar gerätespezifischen Einschränkungen, mit denen es umzugehen gilt.

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iPad statt Moleskine: Tagungsnotizen

In dieser Woche konnte ich wieder einmal eine Tagung zu einem spannenden Thema besuchen. Die Arbeitsgemeinschaft Kasuistik in der Lehrer_innenbildung trifft sich regelmäßig und befasst sich mit dem Arbeiten mit Fällen in der akademischen Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Im Nachgang dazu ist mir aufgefallen, dass mein Arbeiten mit dem iPad auf der Tagung eigentlich auch einen Fall darstellt im Sinne der Nutzung des iPads als hauptsächliches digitales Gerät. Das nehme ich zum Anlass, über diesen Fall hier zu berichten.

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