Neuer Arbeitsplatz, neue Möglichkeiten ausprobieren: ILIAS

Neues Büro

Nach neun Jahren habe ich meinen Arbeitsplatz am Forschungsinstitut verlassen. Seit Mai bin ich nun als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen beschäftigt. Und die Arbeitsaufgabe ist spannend: Ich bin für das praktische Studium der Bachelor- und Masterstudierenden mit pflegepädagogischem Schwerpunkt zuständig. Das bedeutet momentan, Vorschläge für die Reorganisation zu entwickeln. Ab dem nächsten Wintersemester bedeutet es für mich, die Studierenden in ihrem Praktikum an Pflegebildungseinrichtungen zu unterstützen. Zum einen mit Hospitationen einer Unterrichtsstunde vor Ort und zum anderen mit Begleitveranstaltung zur Reflexion des Erlebten.

Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Studierenden! Mein „pädagogisches Herz“ schlägt bei dem Gedanken schneller. Gleichzeitig freue ich mich auch, virtuelle Lernmöglichkeiten auszuprobieren. Die Hochschule stellt die Lernplattform ILIAS zur Verfügung, mit der nicht nur eLearning-Kurse angeboten werden können, sondern auch unterstützende Angebote wie Austausch- und Diskussionsforen. Behutsam werde ich die Studierenden und mich an diese Form des Austausches heranführen. Eine Lernplattform wie ILIAS stellt einen geschützten Raum dar, der nicht – wie z.B. eine Facebook-Gruppe – von Datenabgriffen oder Weiterleitungen („Teilen“) von Mitteilungen bedroht ist.

Die nächste Stufe des Experimentierens mit interaktiven Medien wird sicherlich der Aufbau eines Wikis darstellen. Da ich auch das Modul „Schulpädagogik“ lehre, bietet sich hier ein Raum, um zu spezifischen Gegenständen von den Studierenden eine Informationssammlung erstellen zu lassen – und zwar semesterübergreifend. Aber dies ist erst der nächste Schritt.

Da schwirren viele Ideen in meinem Kopf herum. Vielfältige didaktische Möglichkeiten existieren in mir, um Präsenzveranstaltungen mit virtuellen Möglichkeiten zu verknüpfen, die auch einen bleibenden Charakter haben können. Somit könnte nicht nur das Lernen nachhaltig sein sondern auch dessen Produkte für andere. Ich bin sehr gespannt, was sich alles entwickeln lässt. Grundgedanke bei all dem ist allerdings, dass es den Studierenden einen Gewinn bringen möge. Ich werde berichten, wie sich die Möglichkeiten konkret ausgestalten werden.

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