Archiv der Kategorie: Hochschule

Guter Jahresabschluss: Antrittsvorlesung als neuer Professor

Seit September habe ich nun eine Professur inne – etwas, auf das ich schon viele Jahre lang hin gearbeitet habe. Als Professor für Pflegepädagogik bin ich nun also hauptamtlich an der Ausbildung von Lehrenden für Pflegebildungseinrichtungen beteiligt, bin zuständig für die Anregung zur Auseinandersetzung der Studierenden mit den drei zentralen Begriffe der Erziehungswissenschaft: Erziehung, Bildung und Didaktik. Mein erstes Semesters in dieser neuen Rolle gestaltete sich recht aufregend. Dabei standen die Vorbereitung von Lehrveranstaltungen und die Gestaltung der Zusammenarbeit mit den Studierenden und den Kolleginnen und Kollegen im Vordergrund. Als guten Abschluss des Jahres habe ich dann im Dezember sozusagen meinen Einstand als neuer Hochschullehrer an unserer Hochschule gegeben: Ich lud ein zur Antrittsvorlesung.  Weiterlesen

Neuer Arbeitsplatz, neue Möglichkeiten ausprobieren: ILIAS

Neues Büro

Nach neun Jahren habe ich meinen Arbeitsplatz am Forschungsinstitut verlassen. Seit Mai bin ich nun als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen beschäftigt. Und die Arbeitsaufgabe ist spannend: Ich bin für das praktische Studium der Bachelor- und Masterstudierenden mit pflegepädagogischem Schwerpunkt zuständig. Das bedeutet momentan, Vorschläge für die Reorganisation zu entwickeln. Ab dem nächsten Wintersemester bedeutet es für mich, die Studierenden in ihrem Praktikum an Pflegebildungseinrichtungen zu unterstützen. Zum einen mit Hospitationen einer Unterrichtsstunde vor Ort und zum anderen mit Begleitveranstaltung zur Reflexion des Erlebten. Weiterlesen

Qualifikationsarbeiten reloaded: Bericht über WISE-Weiterentwicklung

Wer studiert muss schreiben. Nicht irgendwas, es sollte schon fundiert sein. Neben Hausarbeiten und anderen studiumsbegleitenden Texten sind es vor allem Qualifikationsarbeiten, die zum Ende des Studiums für viel Arbeit sorgen (Bachelorarbeiten, Masterarbeiten etc.). Da wird viel Literatur gewälzt und gar ein eigenes Forschungsprojekt durchgeführt. Primär entstehen solche Werke zum Zwecke des Erhalts einer Note und einer Abschlussurkunde. Aber sie können auch für viele andere Personen, die sich mit dem gleichen oder einem ähnlichen Thema befassen, eine Fundgrube neuer Erkenntnisse oder zumindest einer umfassenden Literaturübersicht sein. Werden diese Arbeiten nicht in Verlagen publiziert, bleiben sie meistens unentdeckt und (außer für die Begutachter) ungelesen. Das ist sehr schade und eigentlich unnötig. Weiterlesen

Kulturbegriff und empirische Pflegeforschung

Es ist schade, wenn Texte in der Schublade verschwinden, in deren Erarbeitung viel Arbeit und Enthusiasmus gesteckt wurde. Einer Arbeit, die ich im Jahr 2007 im Rahmen des Masterstudiengangs Pflegewissenschaft in Vallendar gemeinsam mit Annette Lauber verfasst habe, soll dieses Schicksal auf jeden Fall erspart bleiben.

Kulturspezifische Pflege, kultursensible Pflege, transkulturelle Pflege und interkulturelle Pflege sind vielfältig gebrauchte Begriffe in der Pflegeliteratur.  Weiterlesen

Neuer Lehrauftrag: Schulpädagogik

Nachdem ich im letzten Jahr einige Lehrveranstaltungen zur Pflegebildungsforschung gestalten konnte und auch hier und da an der Katholischen Hochschule NRW Studierenden etwas nahebringen konnte, habe ich nun einen umfangreicheren Lehrauftrag erhalten. Im Wintersemester 2010/2011 gestalte ich das Modul zum Thema Schulpädagogik. Mit vier Semesterwochenstunden ist dies ein nicht unwesentliches Modul im Rahmen des Masterstudiengangs „LehrerInnen Pflege und Gesundheit“.

Neben einer Einführung in die Struktur der erziehungswissenschaftlichen Teildisziplin Schulpädagogik und ihrer Entwicklung werde ich vor allem Wert darauf legen, für Pflegebildungseinrichtungen relevante Themenstellungen zu bearbeiten. Dabei folge ich den drei Schwerpunkten der Schulpädagogik und thematisiere die Schule als System, die sie bedingenden Lehrplan-Rahmenbedingungen und das Handeln im Unterricht im Kontext des Systems Schule. Die gesundheitsfördernde Schule, die Einführung von klassenraumübergreifenden Unterrichtsverfahren und die Lernenden als sich bildende Menschen stellen dabei einige der zu bearbeitenden Themen dar.

Ich bin sehr gespannt, wie sich die doch recht intensive Zeit mit den Studierenden gestalten wird. Es ist für mich ein gemeinsames Sich-auf-den-Weg-machen.