Alle Beiträge von Roland Brühe

Über Roland Brühe

Pflegepädagoge, Pflegewissenschaftler, Popmusikhörer, Radfahrer und Blogger.

Guter Jahresabschluss: Antrittsvorlesung als neuer Professor

Seit September habe ich nun eine Professur inne – etwas, auf das ich schon viele Jahre lang hin gearbeitet habe. Als Professor für Pflegepädagogik bin ich nun also hauptamtlich an der Ausbildung von Lehrenden für Pflegebildungseinrichtungen beteiligt, bin zuständig für die Anregung zur Auseinandersetzung der Studierenden mit den drei zentralen Begriffe der Erziehungswissenschaft: Erziehung, Bildung und Didaktik. Mein erstes Semesters in dieser neuen Rolle gestaltete sich recht aufregend. Dabei standen die Vorbereitung von Lehrveranstaltungen und die Gestaltung der Zusammenarbeit mit den Studierenden und den Kolleginnen und Kollegen im Vordergrund. Als guten Abschluss des Jahres habe ich dann im Dezember sozusagen meinen Einstand als neuer Hochschullehrer an unserer Hochschule gegeben: Ich lud ein zur Antrittsvorlesung.  Weiterlesen

Über den pflegepädagogischen Tellerrand geschaut: Pädagogische Korrespondenz

Pädagogische KorrespondenzEs ist spannend, was man entdecken kann, wenn man in Bildungsfragen über den Tellerrand der Pflegepädagogik hinausschaut. In Vorbereitung meiner Lehrveranstaltungen zur Schulpädagogik bin ich nunmehr auf die Zeitschrift „Pädagogische Korrespondenz“ gestoßen, die mich im besten Sinne be-geistert. Weiterlesen

Berufliche Heimat und Verbandsmitgliedschaft

Nicht nur in privater, auch in beruflicher Hinsicht wird sie benötigt: Eine Heimat. Es geht um Herkunft, um Zugehörigkeit, um eine Gemeinschaft von Menschen, mit denen gemeinsame Werte und Ideen geteilt werden. Schon länger habe ich mich in diesem Zusammenhang gefragt, zu welchem Verein bzw. Verband ich mich zugehörig fühlen kann und welche Organisation die mir beruflich wichtigen und essentiellen Themen vertritt. Als Krankenpflegegewächs mit pädagogisch und pflegewissenschaftlich orientierten Weiterbildungen und Studiengängen fand ich diese Frage schwierig zu beantworten. Welche Optionen stehen mir zur Verfügung? Weiterlesen

Umzugsgedanken: Von Facebook zu Diaspora*

öffentliche Profilseite bei Diaspora*

Das „soziale Netzwerken“ gehört nunmehr seit Jahren zu meinen alltäglichen Aktivitäten. Was war ich damals erfreut, als ich im April 2008 das Netzwerk Facebook entdeckte und es auch deutschen Internetnutzern die Mitgliedschaft ermöglichte. Nach anfänglich zögerlichem Hineinschauen und Ausprobieren hat mich die Faszination dieser Art von Austausch unter mir bekannten Menschen gepackt. Und nach und nach kamen immer mehr Menschen zu diesem Netzwerk hinzu, so dass ich auch mit Leuten (wieder) in Kontakt treten konnte, die ich aus den Augen verloren hatte.

Später kam dann noch der Kurznachrichtendienst Twitter zu meinen Internetaktivitäten hinzu. Dessen Wert habe ich erst viel später entdeckt. Heute schätze ich die Möglichkeiten der Informationsgewinnung, -verteilung und -kommentierung sehr.

Ein kleiner Ausflug brachte mich zum Netzwerk Google+, bei dem ich es aber nicht lange ausgehalten hatte. Es zeigte sich mir, dass die Pflege eines „sozialen Netzwerks“ vollkommen ausreichend ist und ich mochte mich aus zwei Gründen nicht länger bei der Google-Variante aufhalten: 1) Kaum jemand, den ich kenne, war dort anzutreffen. 2) Die Verknüpfung aller Google-Dienste verursachte mir ein Unbehagen dahingehend, das ich mir nicht sicher war, was aus der „Google+-Welt“ wie und wo weiter verarbeitet bzw. verbreitet wird.

Von hier an setzte ich mich intensiver mit dem Datenhunger kommerziell betriebener Netzwerke und der Frage, was mit meinen Daten geschieht, auseinander. Weiterlesen